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5 Basics für Shopbetreiber

Für Ihren eigenen Onlineshop beleuchten wir 5 zentrale Basics: Domainname, Shopsystem, Bezahlmethoden, Shopstruktur, Marketing.

Worauf sollten Sie achten, was ist von Vorteil? Wir gehen in diesem Beitrag davon aus, dass ein integrierter Onlineshop etwa bei Amazon oder eBay keine oder nur eine nachrangige Bedeutung für Sie hat. Deswegen wollen wir uns nachfolgend auf Basics für Ihren eigenen Onlineshop konzentrieren.

Domainname

In der Regel existiert der Name Ihrer Marke schon bevor Sie sich einen Domainnamen überlegen. Bei der kreativen Suche nach einem prägnanten, kurzen und möglichst unverwechselbaren Domainnamen spielen aber noch zwei weitere Faktoren eine Rolle.

Ein Bestandteil des Domainnamens wird gerne vernachlässigt, das Top-Level-Domain. Gerade für einen Shop taugen länderunabhängige Endungen wie .NET (eher Communities) oder .ORG (eher Organisationen) wenig. .BIZ und .INFO werden gerne von Spammern benutzt und sind allgemein auch nicht so gebräuchlich. Für ein internationales Einzugsgebiet Ihres Shops sollte natürlich .COM im Vordergrund stehen.

Innerhalb Deutschlands bewährt sich immer noch die Länderdomain .DE hinsichtlich guter Klickraten und entsprechend einem guten Ranking – auch im Vergleich zu .COM. Wenn eine URL schon vergeben ist, schauen Sie nach, ob sie zum Verkauf steht. Viele sind einfach nur reserviert. Ein paar hundert Euro für einen prägnanten und unverwechselbaren Domainnamen zu Ihrer Marke sind gut angelegt. Online-Hilfen für die Namensfindung gibt es unter anderem hier oder hier.

Nehmen Sie sich Zeit und bedenken Sie, dass Sie vielleicht einmal Ihr Portfolio verändern oder erweitern. Ihr Domainname sollte zukünftigen Anpassungen nicht entgegenstehen.

E-Commerce Software / Shopsystem

Shopsysteme kann man grob in drei Gruppen unterteilen:

●    Einfach – Sie funktionieren nach dem Baukastenprinzip und sind für kleinere und mittelständische Anbieter geeignet. Programmierkenntnisse sind so gut wie nicht erforderlich.

●    Mittelgroß –  mit zumeist mehr Integrations- und Zahlungsoptionen. Viele Systeme bieten Möglichkeiten für kleine und mittelgroße Shops.

●    Komplex – mit eigenem Webspace.

Bei der Auswahl sollte man genau die einzelnen Shopfunktionen abklopfen und überlegen, was einem besonders wichtig ist. Dazu zählen:

Automatischer Waren-Import und -Export. Die Frage dahinter: Können Sie das Produktportfolio hinsichtlich der Anzahl verschiedener Produkte noch manuell verwalten?
Weiter kommen hinzu: Bezahlsystem, Buchhaltungsoptionen, sind Domain und E-Mail-Account inklusive? Sind Kundenaccounts (per Login) möglich? Ist ggf. eine Internationalisierung möglich, wie viele Sprachen und Währungen werden unterstützt? Welche Sicherheitsfunktionen und was für ein Support werden Ihnen angeboten? Bei Shopsystemen aus Nicht-EU-Ländern sollte man unbedingt überprüfen, ob diese auch den gesetzlichen Bestimmungen innerhalb der EU entsprechen. Welche Marketingfunktionen lassen sich einbinden? Und last but not least, gibt es hinsichtlich der Versandoptionen Schnittstellen zu Logistikunternehmen und wie werden dort jeweils die Preise berechnet?

Einen übersichtlichen und aktuellen Vergleich der gängigsten Shopsysteme 2019 finden Sie unter anderem hier.

Bezahlmethoden

Zu den offensichtlichen Vorteilen des Onlineshoppens gehören zweifellos die große Angebotsvielfalt und die Möglichkeit, rund um die Uhr einzukaufen. Doch auch die verschiedenen Bezahloptionen sind für viele Menschen attraktiv. Was der Kunde wünscht, sollte ihm nicht ohne Not vorenthalten werden. Eine aktuelle Umfrage von Statista zeigt klare Präferenzen.

(Grafik: „Bezahlen Statista 2019“)

PayPal

PayPal nimmt knapp 2 Prozent der Summe + 0,35 Euro als Service-Gebühr für Transaktionen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes. Der Zahlungsdienst genießt auf beiden Seiten großes Vertrauen. PayPal macht es Kunden einfach, Zahlungen zurück zu fordern.

Rechnung

Die Vorteile liegen klar auf Seiten der Käufer. Mögliche Zahlungsausfälle durch Rücksendungen oder durch Zahlungsverzögerungen sind gerade für kleinere Anbieter mitunter kaum zu kompensieren. Aber es ist ein Standardangebot und wird erwartet.

Lastschrift

Zahlungsverzögerungen kommen bei der Lastschrift deutlich weniger vor als bei der Überweisung. Risiko für den Verkäufer: Der Betrag kann vom Käufer innerhalb von 6 Wochen auch ohne Begründung zurückgebucht werden. Die Überweisung beschreibt den umgekehrten Vorgang zur Lastschrift.

Kreditkarte

Standard-Zahlungsmittel offline und online. Durch die Einbindung eines Acquiring-Unternehmens, das Gutschrift und Abbuchung vornimmt, verfügt der Verkäufer schnell über das Geld. Die vom Verkäufer zu tragenden gebühren liegen etwa bei 2-3 Prozent.

Sofortüberweisung

Ein TÜV-zertifiziertes Online- Zahlungssystem der Payment Network AG. Vorteil für den Käufer: kostenlos und man braucht nur die Online-Banking-Daten. Ein nicht sehr weit verbreitetes Konkurrenzprodukt ist Giropay.

Nachname

Der Kunde bezahlt den Versandmitarbeiter bei Lieferung. Der Versanddienstleister übernimmt den Geldtransfer, nimmt dafür aber Gebühren, die von vielen Verkäufern auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden.

Ratenzahlung

Ist nicht für jedes Preissegment und alle Produktgruppen gleichermaßen sinnvoll. Eine Studie von Ibi Research hat dazu 2018 Onlinehändler befragt. Demnach hat Ratenzahlung positive Effekte auf Umsatz, Konversionsraten und Kundenzufriedenheit.

Shopstruktur

Während sich die meisten Aspekte des Designs, das Layout einzelner Seiten meistens relativ unkompliziert anpassen lassen, sind Änderungen an der Shopstruktur meistens sehr viel fundamentaler und komplexer. Die Struktur sollte also vorher besonders gut und vorausschauend geplant werden.

Um die vergebliche Suche nach der Eier legenden Wollmilchsau zu verkürzen, macht es Sinn, die eigene Angebotspalette auf Kundenwünsche abzustimmen – mit Prämissen.
Beispiel: Möchten Sie in Ihrem Onlineshop bestimmte Produktgruppen möglichst umfassend anbieten? Dann scheint es zuträglich, wenn man möglichst viele Produkte auf einen Blick und mit übersichtlichen Vergleichsoptionen anzeigt. Legen Sie hingegen einen Schwerpunkt auf umfassende und detailreiche Konfigurationsmöglichkeiten Ihres Produktes, dann sollte genau das prominent und nutzerfreundlich präsentiert werden.

Allgemeine Merkmale einer guten Shopstruktur sind:

●    Eine optimale Menü- und Produktsuche, gekennzeichnet durch einfache, wiedererkennbare Funktionalitäten, eine durchgängig logische Nutzerführung über die Orientierung, Produktsuche, Produktvergleiche, Zahlungs- und Versandoptionen bis zur Kaufabwicklung. Last but not least: Überall sofortige Kontaktmöglichkeit für Fragen/Probleme – per Mail und telefonisch.

●    Produktbeschreibungen inkl. Technik, Anwendung, Preis, Lieferzeit, Spezifikationen, Link zu vergleichbaren Produkten und ggf. Käuferbewertung. Leitsatz: je teurer (relativ und absolut), desto sorgfältiger und umfangreicher sollte hierauf Wert gelegt werden.

●    Struktur und Präsentation sollten dem Image und dem Preissegment der Produkte entsprechen. Vergleichen Sie mit Ihren eigenen Ansprüchen online und im stationären Handel.

●    Transparenz und Service sind gerade im Onlinehandel ein Killerargumente. Jede Frage, die sich einem Käufer stellt, die er sich nicht selbst sofort beantworten kann, ist ein Argument für den Abbruch. Beide Aspekte sind die besten Argumente, mit denen Sie beim Kunden um Vertrauen werben können.

●    Ein breites Angebot an Zahlungsmöglichkeiten ist mittlerweile selbstverständlich. Wenn Sie etwas Übliches nicht anbieten, lassen Sie den Grund nicht im Raum stehen, sondern erläutern Sie und bieten evtl. Rückfrageoptionen an.

Marketing/Content Marketing und Social Media

Ein potenziell relevanter Onlineshop bietet nicht nur an, was Kunden suchen. Gerade im Zusammenspiel mit Grundsätzen des Content Marketings beginnt eine Customer Journey schon viel früher. Und es ist möglich, den Kunden abzuholen, bevor er überhaupt daran denkt, Kunde zu werden. Ebenso kann man durch guten Content/Service-Content Kunden länger an den Onlineshop binden, als es ein isolierter Kaufprozess vorsieht.

Jedes Produkt, jedes Produktsegment ist eingebunden in einen Kontext aus Bedürfnissen, Wünschen und Erwartungen. Die müssen nicht immer schon da sein, sondern können auch erst generiert werden. Beispiel: Wer ein Fahrrad kauft, hat vielleicht auch Interesse daran, es mit dem PKW mitzunehmen. Wer sein Fahrrad mit dem PKW mitnimmt, tut dies in der Regel im Rahmen von Urlaub und Freizeit. Und selbst wenn Sie keine Haltevorrichtungen für den PKW anbieten, dann schreiben Sie doch in einem Blogbeitrag darüber und geben Tipps, wo man welche findet, welche es gibt, welche getestet wurden. Natürlich sind Sie kein Reisebüro aber vielleicht können Sie Tipps für Fahrradurlaube oder besonders fahrradfreundliche Urlaubsregionen geben etc. etc. Dadurch erweitern Sie über den Kontext der Produkte Berührungsflächen mit möglichen Interessenten. Auch lassen sich so Kooperationsmöglichkeiten mit entsprechenden Anbietern erschließen.

Verbinden Sie Ihren Onlineshop mit einem Blog. Das kann nicht nur über die Menüleiste, sondern ggf. auch vom Produkt selber ausgehen – oder von einer Produktgruppe. Der Call to Action (CTA) lässt sich so auch über die Kaufentscheidung hinaus erweitern.

In vielen Fällen ist die Anbindung an Social Media essentiell, um a) Bekanntheit zu erreichen aber auch um b) eine Community aufzubauen. Und obwohl Social Media als Synonym für Interaktion im Netz steht, sollten Sie nicht auf Interaktionsmöglichkeiten im Onlineshop selbst verzichten – etwa mit zusätzlichen Videos. Der vielfach ausgezeichnete Onlineshop des Musikalienhändlers Thomann ist branchenübergreifend ein Musterbeispiel hierfür.

Schauen Sie immer auch auf Ihre Konkurrenz und lassen Sie sich ganz ungeniert von ihr inspirieren. Man muss nicht immer alles zum ersten Mal ausprobieren, woran schon andere gescheitert oder gewachsen sind.

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