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Startklar für Black Friday 2019? So bereiten Sie sich vor!

Am 29. November ist es so weit: Der Black Friday sorgt für Trubel in den Geschäften und Onlineshops.

Black Friday 2019

 

Am 29. November ist es so weit: Der Black Friday sorgt für Trubel in den Geschäften und Onlineshops. Wie jedes Jahr am vierten Freitag im November werben Onlinehändler auch in diesem Jahr mit Rabatten, die es in sich haben.

Damit weder Onlinehändler noch -shopper sich am Ende des Tages schwarzärgern, haben wir zusammengefasst, worauf es ankommt.

Was ist der Black Friday?

Nach Thanksgiving kommt der Weihnachtstrubel. Schon seit den 1960er Jahren treibt es die Amerikaner am Tag nach Thanksgiving zum Einkaufen auf die Straße. Händler verschiedener Branchen bieten ihre Produkte sowohl im Online- als auch im stationären Handel zu Schnäppchenpreisen an und Shopper hoffen auf den „Big Deal“.

Trends für 2019

Umsatz

Der Black Friday hat sich in den letzten Jahren zum umsatzstärksten Tag des Jahres entwickelt – auch in Deutschland. Dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge wurden in der Woche um den Black Friday 2018 inOpens external link in new window Deutschland 2,4 Milliarden Euro ausgegeben. Somit hat sich der Umsatz am Black Friday innerhalb von einem Jahr um 15 Prozent gesteigert.

Produkte

Wie sehr Kunden an den Schnäppchentagen profitieren hängt stark von der Produktkategorie ab. Das Vergleichsportal Opens external link in new windowIdealo.deOpens external link in new window stellte 2018 bei Stichproben fest, dass drei Viertel der untersuchten Produkte verglichen mit den Wochen davor vergünstigt angeboten wurden. Im letzten Jahr war einer Verkaufsstatistik der Plattform Cuponation Elektronikartikel nach Mode und Sport die dritt-begehrteste Produktkategorie. Teilweise erreichen die Angebote Rabatte von bis zu 70 Prozent. Seit 2006 steigen sowohl die Zahlen der teilnehmenden Händler und Marken als auch die jährlichen Umsätze stetig.

Demografische Trends

Vor allem jüngere Verbrauchen nutzen den Black Friday um auf Schnäppchenjagd zu gehen. Einer Opens external link in new windowMydealz-UmfrageOpens external link in new window von 2017 zufolge planten um die 80% der 16-24- und 25-34-jährigen den Tag zum Shoppen zu nutzen. Aus diesen Altersgruppen kommen auch die meisten “Medium” und “Big Spender” mit Ausgaben von 100-300€ oder mehr.

Black Friday Junge Verbraucher bringen den meisten Umsatz

Verkaufsperiode

Interessanterweise gibt es auch negative Zahlen zum Black Friday 2019: Der stationäre Handel in den USA verzeichnete einen Opens external link in new windowBesucherrückgang zwischen 5-9 Prozent. Dafür meldeten Onlinehändler Rekordergebnisse: Laut Adobe Analytics stiegen die Online Umsätze um 23.6%. Allerdings erreichten im Endeffekt sowohl stationäre wie online Händler Spitzenwerte, da sich die Verkäufe über das gesamte Wochenende verteilten.
Dementsprechend prognostizieren Experten für 2019 einen noch früheren Start für die Black Friday Sales. Händler wie Amazon starten schon Mitte November mit den ersten Deals,Opens external link in new window um der Konkurrenz zuvor zu kommen. Der Hintergrund: Jeder Verkauf zählt und ein Zuschlag bei der Konkurrenz bedeutet gleichzeitig weniger Umsatz für den Händler. Countdowns und auf das Event spezialisierte Onlineshops forderten Händler schon im Oktober dazu auf, Angebote für den Black Friday Sale einzureichen.

Top Tipps: So bereiten Sie sich auf den Black Friday 2019 vor

Tipps für Händler

1. Seien Sie (und ihr Onlineshop) bereit
Es ist unmöglich, den tatsächlichen Verkaufsansturm für dieses Jahr vorherzusehen - Seien Sie deshalb für alles vorbereitet. Stellen Sie sicher, dass Ihr Onlineshop sich im Top-Zustand befindet und der Server schnell und einwandfrei funktioniert. Zu einer entsprechenden Website-Performance beraten wir Sie gerne!

2. Sichern Sie sich und Ihre Kunden ab
Wir wissen alle, dass man uns seit Einführung der DSGVO besonders auf die Finger guckt. Überprüfen Sie daher lieber einmal zu viel, ob Ihr Online Shop den neuen Richtlinien auch wirklich zu 100% gerecht wird. 

3. Augen auf beim Bewerben des Schnäppchentags
Auch beim Bewerben der Rabatte sollten Sie Vorsicht walten lassen: Der Begriff „Black Friday“ ist in einigen Warenklassen markenrechtlich vor dem Gebrauch durch Dritte geschützt. Den aktuellen rechtlichen Stand zum Markenrecht und Black Friday finden Sie auf der Seite der IT-Recht Kanzlei München.

4. Lassen Sie sich vom Black Friday Wahn nicht verrückt machen
Obwohl das Verkaufsevent in den letzten Jahren auch in Europa große Erfolge gefeiert hat, shoppen die Deutschen nach wie vor eher konservativ. Verpulvern Sie nicht all Ihre Rabatt-Reserven des Jahres in der Black Friday Woche, sondern reservieren Sie Ihren Kunden noch die ein oder andere Überraschung für die Weihnachtszeit.

Tipps für Kunden

1.Informieren Sie sich frühzeitig
Black Friday Sales sind dieses Jahr sogar noch früher zu erwarten als in den vergangenen Jahren. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Opens external link in new windowOnline Portalen, die sich darauf spezialisiert haben, Konsumenten über die neusten Angebote auf dem Laufenden zu halten.

2. Seien Sie vorsichtig
Internetkriminalität ist kein neues Thema, doch auch Hacker und Onlinebetrüger lernen täglich dazu. Online Handel ist in Deutschland zwar gesetzlich abgesichert, aber es schadet trotzdem nicht, bei jeder Art von Kartenzahlungen (im Geschäft oder online) besondere Vorsicht walten zu lassen. 

3. Haben Sie Spaß
Im Eifer des Gefechts und Wettrennen um die besten Preise gerät man schnell mit seinen Mitkonsumenten in die Haare. Aber sind ein paar Euro wirklich die Aufregung und das Ärgernis wert? Bewahren Sie lieber die Kauf-Ruhe und lassen Sie sich von dem Angebotstrubel treiben. Am Ende ist der Kunde König – und so sollen Sie sich auch fühlen!

Wie lange dauert der Black Friday?

Ursprünglich belief sich das Shopping-Ereignis auf den Freitag nach Thanksgiving, aus Rücksichtnahme auf das enorme Wachstum des Onlinehandels findet seit 2006 am Montag nach Thanksgiving der sogenannte Cyber Monday statt. So verlängert sich die Shopping-Odyssee über das Wochenende.

Mit der Einführung des Cyber Monday hat sich der Trend durchgesetzt, die Angebote über die gesamte Woche um Thanksgiving anzubieten. Auch an die ursprünglich angedachte zeitliche Aufteilung zwischen Onlinehandel (Cyber Monday) und traditionellem Verkaufsgeschäft (Black Friday) halten sich heutzutage weder Händler noch Käufer.

Der Black Friday in Deutschland

Bereits zum 14. Mal findet der Black Friday offiziell in Deutschland statt. Trotz der langen Geschichte in den USA taten sich Europäische Märkte schwer mit der Übernahme der amerikanischen Tradition. Insbesondere internationalen Anbietern wie Apple und Amazon ist es zuzuschreiben, dass sich neben der zunehmenden Globalisierung des Onlinemarktes nun auch der Black Friday in Deutschland etabliert hat.

Deutschland im europäischen Nachbarschaftsvergleich

Laut der Opens external link in new windowUmfrage von Mydealz lässt sich zwischen Small Spender (Ausgaben unter 100€), Medium Spender (Ausgaben zwischen 100 und 300€) und Big Spendern (Ausgaben über 300€) unterscheiden. Im europaweiten Vergleich der Pro-Kopf-Ausgaben liegt Deutschland mit 17,5 Prozent Medium Spendern auf dem vorletzten Platz. Spitzenreiter bei den Medium Spendern sind Spanien und Italien mit 25,7 und 25,5 Prozent. Frankreich liegt in dieser Kategorie mit 18,6 Prozent auf Platz 3 während Großbritannien mit 8,3 Prozent das Schlusslicht bildet.

Deutschland im Vergleich zu den USA

Betrachtet man die Umsätze in Deutschland im Vergleich mit denen in den USA wird schnell klar: Der Black Friday steht hierzulande noch am Anfang. Die Einnahmen der amerikanischen Händler stiegen in den vergangenen Jahren um 17,9 Prozent auf ein Verkaufsvolumen von 7,9 Milliarden Euro in der Woche um den Black Friday. Doch auch für die Deutschen nimmt der Black Friday an Relevanz zu, das belegt die Umsatzsteigerung um 15 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro im Vergleich von 2017 und 2018. Bei weiteren Fragen zum Black Friday und der richtigen Vorbereitung als Händler, nehmen Sie gerne direkt mit uns Kontakt auf. Als Fullservice-Internetagentur beraten wir Sie gerne zur Performance Ihres Onlineshops.

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