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SEO für Bilder: Unsere 7 Tipps für optimalen Bildcontent

Obwohl die Bildersuche immer wichtiger wird, vernachlässigen viele Marketer SEO für Bilder. Unsere 7 Tipps zeigen, wie es richtig geht.

SEO für Bilder

 

Viele Unternehmen, Shops und Blogger legen großen Wert auf SEO, um bei Google und Co gefunden zu werden. Texte werden optimiert, Links aufgebaut oder sogar gekauft und alle möglichen Tricks angewendet. Erschreckend ist dabei, wie oft dabei die Optimierung von Bildern für SEO vergessen wird. Dabei gilt auch im Internet der alte Spruch: “Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte“. Und Zahlen aus den USA belegen die Bedeutung von Bildern: Bereits heute nutzen Opens external link in new window36% der befragten Konsumenten bei der Suche nach Produkten auch die Bildersuche. Wir haben für Sie die 7 wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Bilder für Suchmaschinen optimieren, um so Ihre Reichweite zu erhöhen.

1. Nutzen Sie immer ein Bild – möglichst ein einzigartiges

Seien wir ehrlich: Ein Artikel, besonders ein langer, ist ohne Bilder nur schwer zu lesen. Unser Auge braucht Bilder, schon daher sollte jeder Ihrer Artikel und jede Ihrer Seiten Bilder enthalten. Das sehen übrigens auch die großen Suchmaschinen so: Bei Google und Co wird die Bildersuche immer wichtiger und immer mehr angenommen. Gerade wenn Sie bildstarke Inhalte haben, können Ihnen für SEO optimierte Bilder Ihren Traffic steigern.
 
Am besten funktionieren Bilder, die Ihr Thema mit Emotionen aufladen oder informativ sind.
 
Wenn möglich nutzen Sie eigene, einzigartige Bilder für SEO. Stockbilder sind in Ordnung, haben allerdings den Nachteil, dass sie auf vielen Seiten verwendet werden und von Suchmaschinen und oft auch von Lesern als solche erkannt werden. Wenn Sie keine Bilder zu Ihren Beiträgen haben, können Zeichnungen, Graphen und Infografiken eine gute Lösung sein. Wenn Sie auf Bilddatenbanken zurückgreifen, dann versuchen Sie dort Bilder auszuwählen, Opens external link in new windowdie möglichst wenig nach Stockbild aussehen.

2. Das Bild braucht den richtigen Namen

Suchmaschinen versuchen zu verstehen, was auf Bildern zu sehen ist. Google kann Bildinhalte jedoch (noch) nicht auslesen. Es müssen also die richtigen Informationen hinterlegt werden. Der erste Schritt dazu ist der richtige Name. Nehmen Sie sich also die Zeit und benennen Sie Ihre Bilder unter anderem mit dem Keyword, zu dem Sie auch gefunden werden wollen. Ihr Bild zeigt zum Beispiel einen Fahrradfahrer vor dem Brandenburger Tor? Dann nennen Sie es nicht DSC08150815.jpg sondern brandenburger-tor-fahrradfahrer.jpg. Die Haupt-Keyphrase des Bildes ist dann „Brandenburger Tor“, wenn dies das Thema Ihres Fotos ist, steht es vorne. Geht es Ihnen um die Radfahrer? Dann nennen Sie das Bild fahrradfahrer-brandenburger-tor.jpg.

3. Nutzen Sie ALT-Text und Caption

Weitere Möglichkeiten den Bildinhalt für eine Suchmaschine zu erklären sind der ALT-Text und eine Bildunterschrift (Caption). Im ALT-Text hinterlegen Sie eine Beschreibung des Bildes. Achtung: Die Zeiten, in denen man ALT-Texte mit Keywords vollschreiben konnte sind vorbei. Opens external link in new windowGoogle selbst empfiehlt Texte, die nützlich und informationsreich sind, Keywords angemessen verwenden und im Kontext mit dem Inhalt der Seite stehen. So wird auch der Sinn des ALT-Text erfüllt, das Bild für Nicht-Sehende Menschen barrierefrei zu machen. Insbesondere für Ihre individuellen Bilder ist es empfehlenswert, immer einen geeigneten ALT-Text zu hinterlegen. Zu denen wollen Sie schließlich besser gefunden werden, als zum Stockbild, das auch Ihre Konkurrenz verwendet.

Wenn es Ihr Design erlaubt, empfehlen sich auch Bildunterschriften um Ihre Bilder für SEO zu optimieren. Hier sollte ebenfalls das Hauptkeyword enthalten sein und auch dieser Text muss unbedingt einen Sinn ergeben: Auswertungen haben ergeben, dass Captions im Schnitt Opens external link in new window300% öfter gelesen werden als der Text eines Artikels. Grundsätzlich macht es also Sinn, wichtige Aussagen zu bebildern und diese auch sinnvoll zu be- & untertiteln.

4. Nutzen Sie die beste Qualität, die Ihnen zur Verfügung steht

Das Bild sollte in einer hohen Auflösung und Qualität zur Verfügung stehen. Seiten, die Bilder in niedriger Auflösung nutzen, können auf modernen Monitoren, Tablets und Handys minderwertig aussehen. Zur Qualität zählt auch, dass das Bild richtig angezeigt wird: Die Seitenverhältnisse des Bildes sollten zu der Darstellung auf der Seite passen – auf allen Devices. Selbst das beste Bild sieht schlecht aus, wenn es verzerrt dargestellt wird.

Bilder SEO

5. Optimieren Sie die Dateigröße: Je kleiner, desto besser

Die mobile Suche wird immer wichtiger und damit ist die Zeit, die eine Seite lädt, für das Suchmaschinenergebnis sehr wichtig. Ein großer Bremsklotz für den Page Speed sind zu große Bilder. Für viele Content Management und Shopsysteme wieOpens external link in new window TYPO3 und Opens external link in new windowShopware gibt es Plugins und Erweiterungen, die Ihre Bilder automatisch der korrekten Größe anpassen. Wenn Sie hier Fragen haben, helfen wir von Opens external link in new windowsignundsinn Ihnen gerne weiter.
 
Ein wichtiger Faktor ist auch das Dateiformat:

  • JPEG sind gut für größere Fotos und Illustrationen, da das Format gute Ergebnisse in Bezug auf Farben und Qualität liefert und das bei relativ kleinen Dateigrößen.
  • GIF sollten nie für große Bilder verwendet werden, bei Icons kann das Format optimal sein.
  • PNG empfehlen sich für einfache Bilder und bietet Transparenz.
  • Für Logos und Icons kann auch SVG das richtige Format sein. Diese Vektorgrafiken können mit Hilfe von CSS oder JavaScript ohne Qualitätsverlust vergrößert werden

 
Außerdem gibt es im Netz auch viele Tools die Ihre Bilder für SEO im Bezug auf die Dateigröße bei gleichbleibender Bildqualität optimieren, zum Beispiel Opens external link in new windowImageOptim,Opens external link in new window JPEGmini oder Opens external link in new windowjpeg.io.

Ein anderes Hilfsmittel für die Optimierung der Ladezeiten sind sogenannte Content Delivery Networks (CDN). Bei diesen Netzwerken liegen Ihre Inhalte nicht auf einem einzigen Server, sondern zusätzlich auf vielen weltweit verteilten Servern. Für jeden Nutzer wird die Datei vom schnellstverfügbaren Server geladen. Aber Vorsicht: Damit Sie ein CDN richtig nutzen, Google die Bilder für SEO also als Ihre ansieht, muss die Implementierung stimmen. Opens external link in new windowWir helfen hier gerne weiter.

6. Nutzen Sie so viele Bilder wie nötig, um Ihr Thema zu veranschaulichen

Fassen wir zusammen: Ein Text mit Bild ist besser zu lesen ist und kann über Suchmaschinen besser gefunden werden kann. Für viele Texte reicht aber ein Bild nicht aus. Wenn Sie zum Beispiel über ein außergewöhnliches Autodesign schreiben, sollten Sie möglichst alle Seiten sowie den Innenraum auf Ihrer Seite bebildert vorstellen. Überlegen Sie sich, welche Bilder für einen Leser wichtig sind.

Aber Vorsicht: Es bringt auch nichts Bilder um ihrer selbst Willen einzusetzen: Ein Bild, das nicht zum Text passt, kann im schlimmsten Fall zum vorzeitigen Verlassen der Seite führen.

7. Open Graph and Twitter Cards

Immer mehr Nutzer nutzen Instagram, Pinterest, Facebook und Co für die Suche. Das trifft insbesondere auf die Produktsuche zu. Soziale Netzwerke sind damit besonders für Händler relevant. Inzwischen ist es sogar möglich, Produkte direkt aus Netzwerken wie Instagram zu verkaufen (Blogpost: Opens external link in new windowMit Social Commerce neue Kunden gewinnen). Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter ziehen automatisch Inhalte von Seiten, die dort geteilt werden. Das Gute ist: Sie können diesen Netzwerken genau sagen, wie sie Ihre Inhalte darstellen sollen. Und das sollten Sie auch tun.

Facebook nutzt dafür den Opens external link in new windowOpen Graph mit den og:-Tags im Code der Seite. Hier wird im head-Bereich der Homepage angegeben, welches Bild (und welchen Vorschautext) Facebook darstellen soll. Sie sollten möglichst für alle Seiten genau definieren, welches Bild angezeigt wird. Sowohl für TYPO3 als auch für Shopware gibt es dafür einfache Lösungen. Der große Vorteil, wenn Sie die og:-Tags richtig setzen: Auch andere Netzwerke wie Pinterest und LinkedIn greifen auf diese Daten zurück.

Wird Ihre Seite öfter auf Twitter geteilt, lohnt es sich zusätzlich die sogenannten Opens external link in new windowTwitter Card-Daten anzugeben, mit deren Hilfe Twitter Vorschauansichten Ihrer Seiten erstellt.

Sie wollen auch Ihre Texte für Suchmaschinen optimieren? Lesen Sie unseren Blogpost: Opens external link in new windowSEO Texte schreiben: In 5 Schritten zum Killer Content.

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