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Produktfotografie im Rahmen der Shop Usability - diese 6 Punkte sollten Shopbetreiber beachten

Produktfotografien sind elementarer Bestandteil des Online Einkaufserlebnisses

Produktfotografie_Usability

 

Produktfotografien sind elementarer Bestandteil des Online Einkaufserlebnisses. Was zunächst banal und wie eine Binsenweisheit klingt, hat einen tieferen Hintergrund. Shopbetreiber gleichen mit optimalen Produktfotografien den entscheidenden Nachteil aus, den der Online Einkauf aus Sicht des Käufers hat: Online lassen sich Produkte nicht direkt in Augenschein nehmen und haptisch erfahren. Exzellente Produktfotografie gleicht diesen potenziellen Nachteil nicht nur aus. Sie schafft im Idealfall ein Online Einkaufserlebnis eigener Art, das den Käufer gefangen nimmt und ihn andere Erlebnisebenen nicht vermissen lässt. Dabei sind ein paar Grundsätze zu beachten.

Die Rolle der Produktfotografie näher betrachtet

Was unterscheidet Produktfotos von durchdachten, beschreibenden Texten? Texte sprechen nicht die gleiche Ebene beim potenziellen Käufer an. Texte müssen vom Leser verarbeitet werden, umgesetzt und bewertet werden. Wie überzeugend und ansprechend ein Text auf den Käufer wirkt, hängt unter anderem davon ab, welches Vorstellungsvermögen, welche Erfahrungen und welches Interesse der Käufer aufbringen kann. Gut gemachte Produktfotos sprechen direkt die emotionale Ebene bei Menschen an. Über den Vorgang des Sehens im menschlichen Gehirn unterliegen erliegen auch sie einem gewissen Verarbeitungsprozess. Dieser verläuft aber wesentlich kürzer als beim Erfassen geschriebener Wörter. Wenn man so will, ergibt sich eine direkte Leitung in das menschliche Gehirn. Auf diese Weise sind geschickt gemachte und platzierte Produktfotografien der Lage, unter- und unbewusste Ebenen der menschlichen Erfahrung anzusprechen. Das kann ein großer Vorteil gegenüber einem Einkaufserlebnis in einem Ladengeschäft liegen. Über die Fotos baut der Shopbetreiber Vertrauen beim Käufer auf. Damit zielen Produktfotos besonders auf diese Aspekte des Einkaufserlebnisses ab: Es wird

  • eine bestimmte Erwartungshaltung im Hinblick auf das Produkt aufgebaut
  • idealerweise ein zusätzlicher Kaufanreiz gerade bei an sich nicht benötigten Produkten geschaffen
  • im Erfolgsfall mehr Umsatz über die Fotos generiert

Fotografien und Grafiken schaffen außerdem für das Auge beim Besuch in einem Opens external link in new windowOnlineshop und auf einer bestimmten Seite spezifische Anziehungspunkte. Diese Attraktionen beim Lesen und Erfassen eines Onlineshops sind sehr relevant. Wer online unterwegs ist, wird auf Seiten verweilen, die auch optisch und grafisch überzeugen. Ellenlange Texte ohne weitere Gestaltungselemente sind unattraktiv und werden beim Besuch auf einer Seite nicht zum Kauf anregen können. Ein weiterer Aspekt ansprechender Produktfotos darf ebenfalls nicht übersehen werden: Stellt ein Kunde nach einer Bestellung fest, dass er nach seiner Meinung genau das erhalten hat, was auf dem Foto abgebildet war, empfindet er Zufriedenheit. Weicht dagegen der erhaltene Kaufgegenstand optisch erheblich von dem Foto ab, wird er unzufrieden sein und möglicherweise die Ware zurücksenden. Professionelle Produktfotos dienen deshalb auch dazu, die Reklamations- und Rücksenderate bei den gekauften Waren zu verringern.

Wie muss Produktfotografie beschaffen sein, um diese Zielsetzungen zu erreichen?

6 wichtige Grundsätze überzeugender Produktfotografie

Da Produktfotos ein wichtiges Werkzeug für den Online Einkauf sind, darf bei ihrer Gestaltung und Konzeption nichts dem Zufall überlassen werden. Professionelle Produktfotografie ist das Ergebnis verschiedener Vorüberlegungen, strategischer Planung und optimaler Umsetzung. Ein Produktfoto wird nicht nur am Ergebnis bewertet werden, sondern an dem ganzen Prozess, der zu einem ansprechenden und überzeugenden Foto führt. Für den potenziellen Käufer ist der Entstehungsprozess des Produktfotos nicht erkennbar, für den Shopbetreiber ist er das A und O der erfolgreichen Produktfotografie.

Zielgruppen bestimmen

Unter anderem bestimmt die Art der Zielgruppe die Gestaltung eines Produktfotos. Es kann sich beispielsweise um eine eher nüchterne Ansprache des potenziellen Käufers bei unbedingt benötigten Produkten handeln. Bei Luxusprodukten muss ein zusätzlicher Kaufanreiz über eine emotionale Bildansprache geschaffen werden. Ob man eher rational und nüchtern oder eher emotional an die Bildaussage herangeht, hängt ganz wesentlich von der Zielgruppe ab. Weiterhin spielt es eine Rolle, um welche Art von Shop es sich handelt und um welche Art von Produkt. Technische Produkte müssen in der Regel mit Produktfotos dargestellt werden, die einen hohen Informationsanteil haben.

Passende technische Umsetzung und Art der Präsentation auswählen

Produkte können auf unterschiedliche Art und Weise abgebildet werden. Hier kommt es beispielsweise auf den Hintergrund des Fotos, auf ergänzende Accessoires, auf den Sichtwinkel und einige weitere Aspekte an. Grundsätzlich werden Produktfotos in einem Shop vor einem neutralen Hintergrund und ohne störendes Beiwerk abgebildet. Häufig wird hier mit Freistellen gearbeitet. Professionelles Freistellen erfordert einiges an Erfahrung und Know-how, um zu einem natürlichen und nicht künstlichen, billig wirkenden Ergebnis zu kommen. Ausnahmen für Hintergründe und Accessoires können sich aus der Art des Produktes und des Shops ergeben. Über Licht und Schatten können interessante Effekte geschaffen werden, die den Betrachter weiter in den Bann ziehen sollen. Es ist außerdem wichtig zu entscheiden, ob es auf das einzelne Produkt oder eine ganze Kategorie von Produkten ankommt. Die Ausleuchtung ist bei einem Produktfoto essenziell., Insbesondere, wenn es auf Details auf der Darstellung ankommen soll. An diesem Punkt im Prozess der Produktfotografie wird auch entschieden, wie viele Fotos es von einem Produkt sein sollen. Regelmäßig geht man davon aus, dass das Produkt von allen Seiten abgebildet werden sollte. Bei vielen Fotos wird auch ein Bildvergleich zu einem anderen Objekt hergestellt, um die Größe erfassbar zu machen. Bei einigen Produkten sind außerdem ergänzende Fotos am lebenden Objekt interessant.

Legeware

Diese spezielle Art von Produktfotos bezieht sich vor allem auf Mode und Textilien. Die von oben fotografierten Waren können dabei in ihrer Textur wie beispielsweise über die Faltenbildung und den Stoffglanz so dargestellt werden, dass sich ein ansprechender und überzeugender Eindruck des jeweiligen Produktes ergibt.

Packshot, Artikel oder Kategorie

In diesem Bereich geht es um das klassische Produktfoto. Es wird entweder in der Verpackung oder außerhalb dieser einzeln oder in einer übergeordneten Kategorie abgebildet. Häufig kommt eine Bildreihe zum Einsatz, weil noch weitere Details oder andere Perspektiven dargestellt werden sollen.

Besondere Darstellungsformen

360° Ansichten oder 3-D-Produktfotos Können besondere Eindrücke zu bestimmten Produkten vertiefen. Die 3-D- Perspektive ist dabei die intensivste und kostenträchtigste Alternative bei der Produktfotografie

360_grad_Fotos

Angemessene Qualitätsmaßstäbe setzen

Bei der Qualität kommt es darauf an, mit einer hohen Auflösung zu arbeiten. Hochauflösende Fotos stehen für eine professionelle Darstellung, was wiederum einen gesteigerten Kaufanreiz geben kann. Häufig schließen Kunden von der Qualität des Produktfotos auf die Qualität des Shops an sich. Als minimale Seitenlänge gelten 800 Pixel. Nur hochauflösende Fotos können die erforderlichen Informationen transportieren. Bei der Qualität ist auch auf die Professionalität der gesamten Bildwirkung zu achten. Unschärfen oder Verwacklungen disqualifizieren ein Produktfoto. Dabei sollte das Ausgangsfoto von guter Qualität sein, und nicht erst durch einen langwierigen Prozess der Bildbearbeitung hergestellt werden. Zur Qualität trägt auch bei, dass das Produkt im Mittelpunkt des Fotos fokussiert wird. Der Kunde sollte sich idealerweise so vorkommen, als hielte er das Kaufobjekt vor sich in der Hand.

Passende Quellen für Produktfotos vergleichen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um an Produktfotos zu kommen. Der Shopbetreiber kann sie selbst erstellen, wobei Know-how notwendig ist. Außerdem wird dazu eine bestimmte Ausrüstung benötigt. Es gibt Drittanbieter, die sich auf professionelle Produktfotografie spezialisiert haben und Ergebnisse schnell sowie auf höchstem Niveau liefern. Weiterhin stellen Hersteller von Markenware von sich aus hochwertige Produktfotos zur Verfügung, damit diese von einem Shopbetreiber übernommen werden können. Es ist abgesehen von den häufig kostenlos zur Verfügung gestellten Hersteller-Fotos schlecht auszumachen, was die günstigste Variante im Hinblick auf Produktfotos ist. Wer als Shopbetreiber bereit ist, sich in das Thema Produktfotografie einzuarbeiten, kann mit einer eigenen Ausrüstung und Software auf Dauer kostenmäßig Sehr gut bedient sein. Hier kommt es auch auf die Menge der benötigten Fotos in einem Shop an.

Technisches und konzeptionelles Drum-Herum

Produktfotos stehen nicht für sich allein. Sie kommen erst dann in ihrer ganzen Professionalität zur Geltung, wenn die weitere technische Ausstattung des Shops darauf ausgerichtet ist. Dazu kann es notwendig werden, auch für die Fotos eine eigene Suchmaschinenoptimierung zu entwickeln. Außerdem ist die gesamte Usability entscheidend dafür, wie Produktfotos am Ende wirken. Filterfunktionen, Verknüpfunktionen und die Einbettung in die Produktbeschreibung auf der Seite des Shopbetreibers bilden den Rahmen die Produktfotografie. Jeder weitere Schritt bei der Benutzung von Produktfotos sollte deshalb ebenso sorgfältig geplant und umgesetzt werden, wie alles andere. Es ist aber immer zu beachten, dass das Einkaufserlebnis in einem Shop ein ganzheitliches Kauf- und Nutzererlebnis ist. Die Produktfotografie bildet dabei einen Teil, aber nicht das Ganze.

Rechtlich auf der sicheren Seite bleiben

Damit Produktfotos nicht am Ende zu einem Ärgernis und möglicherweise teuren Werkzeug im Onlineshop werden, dürfen die rechtlichen Aspekte nicht vernachlässigt werden. Hier sind insbesondere Urheberrechte, aber auch die Haftung für die Richtigkeit eines Produktfotos im Fokus. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollte in der einen oder anderen Form darauf hingewiesen werden, dass die Fotos nur eine beispielhafte Abbildung des tatsächlichen Produkts bilden.

Unsere Tipps und Tricks rum um die SEO für Bilder können Sie Opens external link in new windowhier lesen.

Produktfotografie als Teil der Usability

Begreifen Sie Produktfotos als wesentlichen Aspekt des Produktmarketings im Onlineshop. Sie sind dabei ein sehr wichtiger Teilaspekt des gesamten Opens external link in new windowUsability Konzepts im Shop. Lernen Sie mit uns alle Möglichkeiten kennen, über Shopware und ergänzende Elemente ein für Ihre Kunden überzeugendes Einkaufserlebnis mit Produktfotos vor allem auf der technischen Ebene angemessen umzusetzen.

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