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Die Sprachsuche und ihr Einfluss auf den E-Commerce

Wie sich Online-Shopping verändern wird und wie Sie am Ball bleiben können

Sprachsuche im eCommerce

Wie wird die Sprachsuche den E-Commerce verändern?

Das Ausrufen neuer Trends ist im Bereich E-Commerce beinahe zur Alltäglichkeit geworden. Doch was ist dran am Thema Sprachsuche? Die Art, wie wir das Internet benutzen verändert sich tatsächlicher in rasanter Geschwindigkeit, und wer als Webmaster und Händler hier am Ball bleiben will, sollte sich die Veränderungen möglichst klug zunutze machen. Die Sprachsuche ist ein solcher Trend, der zu etwas ganz Großem werden wird – wie können Sie ihn für sich und Ihr Business nutzen?

Warum Sprachsuche eine logische Folge mobilen Surfens ist

Das Smartphone ist ständiger Begleiter vieler Konsumenten und wird nicht nur zur Informationssuche, sondern auch für das Shopping verwendet. Die Nutzung von Desktop PCs verliert dadurch immer mehr an Bedeutung, was besonders für die junge General gilt. Dabei unterscheidet sich die Verwendung der mobilen Devices deutlich und gipfelt in neuen Technologien: Die Sprachsuche ist hierfür ein perfektes Beispiel.

 

Es ist mühsam, auf den kleinen Eingabefeldern eines Smartphones etwas einzutippen, doch die Fehlerquote bei der Sprachsuche, die hierfür eigentlich die ideale Lösung darstellt und bereits seit 2011 verfügbar ist, war bisher zu hoch, um eine zufriedenstellende Nutzung zu gewährleisten. Mittlerweile ist die Sprachsuche so schnell und liefert so korrekte Ergebnisse, das ihre Verwendung einfach Spaß macht. Die Hälfte aller Smartphonenutzer verwendet die Sprachsuche bereits.* Besonders bei jungen Nutzern stehen die mobilen Assistenten hoch im Kurs, die verbal interagieren – das wird nach einer einseitigen Kommunikation die nächste Stufe der Sprachsuche ein.  

Was für uns jedoch momentan besonders relevant ist und sich auf unsere Suchmaschinenoptimierung auswirken muss, ist folgendes: Die Art, wie wir nach etwas suchen, unterscheidet sich deutlich bei eingetippten und ausgesprochenen Fragen.

Wie sich Suchanfragen verändern, wenn sie gesprochen werden?

Angenommen, Sie wollen sich online über die neusten Entwicklungen im E-Commerce informieren. Wenn Sie eine Google Suche starten, wird diese vielleicht folgendermaßen aussehen:

„aktuelle Trends Ecommerce“
„Entwicklungen Ecommerce 2017“ etc.

Dementsprechend werden Ihnen Seiten angezeigt, bei denen diese Suchwörter und die verwandten Begriffe in einer angemessenen Dichte vorhanden sind. Wie jedoch würden Sie diese Frage stellen, wenn Sie sie aussprechen müssten? Wahrscheinlich eher so:

„Was sind die aktuellen Entwicklungen im E-Commerce?“
„Welche wichtigen Trends gibt es im E-Commerce?“

Gesprochene Suchanfragen werden anders formuliert und sind viel mehr kontextbezogen. Sie enthalten zum großen Teil die klassischen W-Fragen: Was? Wann? Wo? Wer? Wie? als nur eine Aneinanderreihung von Schlüsselwörtern. Sich auf diese Entwicklung einzustellen ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen E-Commerce in der Zukunft.

Wie sich die Sprachsuche unterscheidet

Longtail Keywords aus der organischen und bezahlten Suche haben Sie wahrscheinlich schon längst zu Ihren SEO Kampagnen hinzugefügt – ansonsten ist jetzt eine gute Gelegenheit, dies zu tun. Gern unterstützen wir Sie bei der Keywordanalyse und entsprechenden Maßnahmen. 

Eine ideale Möglichkeit zur Veröffentlichung von Longtail Keywords direkt im Content sind FAQ Seiten (interne Verlinkung), bei deren Ausarbeitung wir Ihnen gern zur Seite stehen. Ihre modifizierten Suchbegriffe sollten immer in einem Kontext stehen, was einer der größten Unterschiede zu den klassischen Keywords im Contentbereich von Internetseiten ist. 

Ein weiterer entscheidender Unterschied liegt jedoch auch in der Antwort, die eine Sprachsuche liefert: Der Nutzer erhält EIN optimal passendes Ergebnis, das häufig einen regionalen Bezug hat.

Ein Beispiel, das in einer nahen Zukunft angesiedelt sein könnte:

Angenommen, Sie suchen nach einem Hotel in Hamburg und fragen ihre virtuelle Assistenz Siri danach. Siri weiß, ob sie sich gerade tatsächlich in Hamburg aufhalten (Ortserkennung), kennt auch Ihren Terminkalender (der im Smartphone eingespeichert ist) und kann demzufolge schließen, dass Sie beispielsweise für denselben Abend ein Zimmer brauchen, das sich in der Nähe eines bestimmte Ortes (Meeting laut Terminplan) befindet. Nun könnte Siri wahrscheinlich einige Hotels finden, die passend gelegen sind und ein Zimmer frei haben, und wird sich bei der Entscheidung für eines der Häuser wahrscheinlich an früher getroffenen Entscheidungen und vielleicht der bevorzugten Hotelkette orientieren. Ist ein passendes Hotel frei, übernimmt die Assistenz direkt die Buchung und speist den Anfahrtsweg in Ihr Navigationssystem ein. 

Für den Nutzer ist diese Art der Suche außerordentlich bequem, denn seine Entscheidungen können automatisiert werden. Dafür sind nur einige Abfragen nötig, wie im Beispiel mit dem Hotel die Mindestzahl der Sterne (mindestens 4 Sterne), bestimmte Ausschlusskriterien (keine Raucherzimmer erwünscht) und die Analyse der Bewertungen, die ein Nutzer ohnehin bei jeder Suche vornimmt. Eine intelligente virtuelle Assistenz lernt zudem ständig dazu und kennt ihren Besitzer irgendwann sehr gut.

Das erinnert zurecht an Amazon, das mit seinen vielfach kritisierten Produktempfehlungen eine ähnliche, intelligente Suche bereits täglich ausführt.

Wie Sie sich auf die neuen Suchanfragen einstellen können

Wenn der Nutzer nur ein passendes Ergebnis zu einer Suche angezeigt bekommt, bedeutet dies für den Webmaster, dass seine Suchmaschinenoptimierung viel mehr datengetrieben sein muss, als es bisher der Fall ist. Die Sprachsuche lässt keinen Platz für Intuition oder sprinten Entscheidungen, denn eine KI wird die Entscheidung treffen, welches Ergebnis für den Nutzer tatsächlich relevant ist. Das bedeutet, dass die eigenen Daten perfekt gepflegt werden müssen (wie es bei Google Shopping bereits der Fall ist (interne Verlinkung) )

 

Wie machen Sie SEO, die auch in Zukunft funktioniert?

1. Die Ergebnisse der Keywordrecherche sind in Zukunft noch wichtiger, denn Sie müssen allen relevanten Suchbegriffe abdecken. Bringen Sie Ihre Schlüsselwörter in natürlich klingenden Sätzen und Phrasen unter und decken Sie Ihre Themen ganzheitlich ab. Das bedeutet nicht, dass Sie viele Worte machen müssen, kurze und knackige – aber eben umfassende – Antworten genügen.

2. Bringen Sie alle möglichen Varianten von W-Fragen ein. Dafür können Sie auch entsprechende W-Fragen Tools verwenden, die Ihnen das Formulieren etwas leichter machen. Verzichten Die ich nicht auf Stoppwörter, die einen Satz erst natürlich klingen lassen. 

3. Welche Intention hat Ihr Besucher? Erst die Kenntnis darüber und die Implementierung weiterführender Fragen und Antworten wird letztendlich zur gewünschten Konversion führen.

Was Sie jetzt noch brauchen

Das Thema Sprachsuche wird von Google und den großen Anbietern wie Apple, Amazon und Microsoft weiter vorangetrieben, denn auch hier herrscht ein Run auf die vorderen Plätze, die heute nur mit der neusten Technik erzielt werden können. Seien Sie ein Teil dieser Entwicklung und machen Sie sich fit für die Zukunft. Wir sind für Sie da. 

*https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Sprachsteuerung-setzt-sich-bei-Smartphones-durch.html

 


Weiterführende Quellen:
Die Nutzung der Sprachassistenten in Deutschland im Vergleich:
https://de.statista.com/infografik/4686/nutzung-von-sprachassistenten-in-deutschland/

Artikel bei searchenginewatch.com:
https://searchenginewatch.com/sew/how-to/2383498/how-will-voice-search-impact-a-search-marketers-world

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