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Agilität im Mittelstand

Agilität im Mittelstand- exotisch oder anerkannt?

Agilität im Mittelstand

 

Agiles Projektmanagement und seine Vorteile sind vielen Unternehmen inzwischen geläufig. Gerade im IT-Bereich, aus dem Agiles Projektmanagement ursprünglich entstanden ist, möchten Auftraggeber bei von ihnen beauftragten Projekten von den Vorteilen agiler Managementsysteme profitieren. Wie aber stellen sich mittelständische Unternehmen allgemein zum agilen Projektmanagement und zur Agilität? Ist Agilität bei ihnen angekommen? Glaubt man einer aktuellen Studie, ist das der Fall. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr zum Thema Agilität im Mittelstand.

Der Mittelstand hat den Wert von Agilität erkannt - und jetzt?

In einer Opens external link in new windowStudie der IUBH Internationale Hochschule (zusammen mit All for One Steeb AG, Allfoye Managementberatung GmbH sowie dem European Institute for Leadership and Transformation) wurden 247 Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen zur Agilität befragt. In der Studie ging es vor allem um agile Organisationsformen im Mittelstand. Agilität wurde dabei vor allem im Hinblick auf ihre strategische Bedeutung und damit verbundene Handlungsfelder in mittelständischen Unternehmen untersucht. Die Befragten sollten unter anderem Auskunft dazu geben, welche relevanten agilen Faktoren in ihren Unternehmen eine Rolle spielen und welche Bedeutung sie Kultur und Führung im Zusammenhang mit Agilität zusprechen.

Über 75 % der befragten mittelständischen Unternehmen gaben an, bereits eine agile Strategie zu verfolgen. 11 % haben die Bedeutung von Agilität sogar als dominant in ihrer Gesamtunternehmensstrategie bezeichnet. Allerdings zeigte die Studie auch, dass es bei den Handlungsfeldern oft noch keine konsequente Umsetzung agiler Ansätze gibt und dass hier noch Defizite bestehen. Dennoch lässt das Ergebnis dieser Befragung erkennen, dass im Mittelstand Agilität in der einen oder anderen Weise eine Rolle spielt. Warum ist das so? Wie können gerade mittelständische Unternehmen von agilen Ansätzen in der Unternehmensstrategie und im Projektmanagement profitieren?

Agilität als projektmäßige und planerische Entsprechung einer volatilen Unternehmenswelt

Die Anforderungen an die Innovationsbereitschaft von mittelständischen Unternehmen waren schon immer hoch. Gegenüber großen Konzernen und internationalen Firmengruppen konnten Mittelständler stets nur bestehen, wenn sie sich ihrer eigenen Innovationskraft bewusst wurden. Diese Situation hat sich in den letzten Dekaden weiter verschärft. Treibende Faktoren sind dabei unter anderem die Globalisierung und die Digitalisierung. Unternehmenswelten sind heute kaum noch durch längere Zeit bestehende Kontinuitäten geprägt. Vielmehr verändert sich gerade für mittelständische Unternehmen ihre Unternehmensumgebung ständig und sehr dynamisch. Dabei ist es vor allem die Geschwindigkeit der Veränderungsprozesse, die den Mittelstand unter Druck setzt. In der Folge müssen die Unternehmensstrategien immer anpassungsfähiger, flexibler und beweglicher werden. Die Prioritäten setzen an anderer Stelle an als noch vor wenigen Jahren. Anspruchsvolle Kunden, starke Wettbewerber und ein sich abzeichnender Mangel an qualifizierten Fachkräften rufen nach einem ebenfalls veränderten Führungsverhalten in mittelständischen Unternehmen. Agilität bietet hier allgemein hocheffektive Werkzeuge und Instrumente, um Strategien und Prozesse in Unternehmen an die veränderten Bedingungen anzupassen.

Was kann Agilität, was klassische Managementmethoden und Projektmanagementansätze nicht können?

Der Mittelstand begreift Agilität zunehmend als Möglichkeit, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Das ist nicht ohne Grund so. Agilität steht genau für die Denkansätze und Führungsstrukturen, die in einer dynamischen Unternehmensumgebung besonders gefragt sind.

Hervorzuheben sind dabei zum Beispiel diese Elemente der Agilität:

  • Fehlerkultur
  • intensive Zusammenarbeit und Kooperation im Team
  • Verzicht auf Verwaltungsballast und überflüssige Routinen 
  • flache oder keine Hierarchien im klassischen Sinne 
  • konzentrierte Ausrichtung von Entwicklungsprojekten an den Kundenwünschen 
  • hohes Tempo in der Entwicklung 
  • iterative Vorgehensweisen und Prozesse, die sich jederzeit an kurzfristige Veränderungen anpassen lassen 
  • Kommunikationsformen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren 
  • Wertschätzung im Umgang miteinander im Unternehmen und mit unternehmensfremden Personen wie Kunden 
  • hohe Eigenverantwortung aller Beteiligten 
  • Führungsstrukturen, die selbständiges Arbeiten aller Beteiligten ermöglichen 
  • Unterstützung für kreative und ungewöhnliche Lösungsansätze 
  • Zielfestlegung von unten nach oben und nicht von oben nach unten

Weitere Vorteile des agilen Projektmanagements erfahren Sie in unserem Blogbeitrag Opens external link in new windowAgiles vs. klassisches Projektmanagement - was bringt uns Agilität wirklich.

Agiles Team

Verarbeitendes Gewerbe liegt in der Umsetzung vorn

Gerade Produktionsbetriebe haben sich durch die hohe Dynamik und den Wettbewerbsdruck besonders intensiv verändert. Es verwundert deshalb nicht, dass in der genannten Studie der Mittelstand im verarbeitenden Gewerbe die Bedeutung und Agilität hervorhebt und nach eigenen Angaben auch bei der Umsetzung weit vorn liegt. Just- in-Time Anforderungen sowie andere zeitsensible Prozesse in diesen Branchen machen es unmöglich, dabei klassische Projektmanagement- und Führungsstrukturen beizubehalten. Produzierende und verarbeitende Betriebe haben deshalb als erste erkannt, dass sie gerade mit dem klassischen Projektmanagement im steigenden Wettbewerb unterlegen sind. Die Kunden dieser verarbeitenden Betriebe wollen genau das Produkt erhalten, dass sie sich wünschen und dass sie sich vorstellen. Dabei soll auch der Zeitraum für eine Entwicklung und Produktion überschaubar sein. Es soll möglichst schnell geleistet und geliefert werden, weil sich auch kein Kunde mehr große Mengen an Gütern auf Lager legt.

Die exakte Anpassung eines zu entwickelnden Produktes an den Kundenwunsch ist die große Stärke im agilen Projektmanagement. Durch die schrittweise Entwicklung beispielsweise im Scrum, ist es unmöglich, am Kunden vorbei zu entwickeln. Im klassischen Projektmanagement dagegen ist eine solche Vorbeientwicklung nie ganz ausgeschlossen. Die jeweiligen Projektziele und Meilensteine werden viel zu lange im Voraus festgelegt, um in einer volatilen Entwicklung zu bestehen. Oft wird im klassischen Projektmanagement fast sklavenhaft an einmal beschlossenen Zielen und Zeitplänen festgehalten, obwohl die Beteiligten allmählich erkennen, dass diese Ziele für sie nicht mehr werthaltig sind. Das kostet Zeit, Geld, frustriert die beteiligten Mitarbeiter und gefährdet den Projekterfolg. Man kann diese Unterschiede zwischen klassischen und agilen Ansätzen dabei ohne weiteres auf die gesamte Strategie eines Unternehmens übertragen.

Durch die iterative, strukturierte Projektbearbeitung im agilen Projektmanagement lässt sich eine Entwicklung wesentlich schneller, treffsicherer, kostengünstiger und wesentlich effektiver vollenden. Durch die besondere Kommunikation in agilen Projekten steigen die Wertschätzung und auch Motivation jedes einzelnen Beteiligten.

Übertragen auf die gesamte Führungskultur in mittelständischen Unternehmen bedeutet das, dass diese ebenfalls von der Einführung agiler Strukturen im gesamten strategischen Führungsbereich sehr profitieren können. Konzentriert man sich in der Führungskultur hier agil auf den jeweils nächsten Schritt, bleibt anpassungsfähig, lässt sich ohne weiteres auf plötzlich eintretende Veränderungen reagieren.

Wer im Mittelstand diese Veränderungen negiert oder zu ignorieren versucht, wird auf Dauer im Wettbewerb nicht bestehen können. Die Dynamik entfaltet sich unabhängig vom einzelnen Unternehmen aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld heraus. Das Unternehmen muss sich diesen jeweiligen Veränderungen anpassen, seine internen Strukturen überprüfen und ebenfalls mit ihnen den jeweils neuen Entwicklungen folgen. Diese Anpassungsprozesse sind nicht immer einfach und vor allem macht vielen mittelständischen Unternehmen grundsätzlich eine agile Neustrukturierung zunächst Schwierigkeiten. Tatsächlich hat aber der Mittelstand in einer digitalen und globalisierten Welt gar keine andere Wahl, als flexibler und damit agiler zu werden.

Wenn Arbeitskräfte knapp sind, kommt der Mitarbeiterbindung eine große Bedeutung zu. Eine Mitarbeiterbindung lässt sich nicht nur durch eine höhere Gehaltsstruktur erreichen. Hier kommen auch Motivation, Befriedigung bei der Arbeit sowie die gegenseitige Wertschätzung zum Tragen. Alle diese Aspekte sind Bestandteile agiler Methoden und Denkansätze. Schon deshalb lautet die Lösung auf die meisten Fragen in einem volatilen Unternehmensumfeld für den Mittelstand: Agilität.

Wie die Aufwandsschätzung im agilen Projektmanagement funktioniert erfahren SieOpens external link in new window hier.

Agilität verstehen und anwenden

Signundsinn ist ein Softwareunternehmen, das agil arbeitet und seine Produkte agil entwickelt. Wir haben die Vorteile von Agilität und agilen Projektmanagement für uns und auch für unsere Kunden klar erkannt. Immer mehr unserer Kunden - gerade Unternehmen aus dem Mittelstand - erkennen die Vorzüge agiler Strukturen ebenfalls. Wir möchten Sie deshalb einladen, sich mit der Thematik Agilität im Mittelstand jetzt auseinanderzusetzen, sollten Sie das noch nicht getan haben. Agiles Projektmanagement hat Ihnen viel zu bieten. Wir beweisen Ihnen das mit unserer täglichen Arbeit. Vielleicht kann Agilität auch in Ihrem Unternehmen mehr Bedeutung bekommen und Ihren weiteren Erfolg unterstützen. Machen Sie also mit, wenn es heißt: Der Mittelstand wird agil!

 

Die Studie der IUBH Internationale Hochschule kann Opens external link in new windowhier angefordert werden.

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